Erste Schulung

26. November, 2009 von Boris

Da ich Bildung immer noch für sehr wichtig halte habe ich die Initiative ergriffen und nun mit Schulung begonnen. Der Weg dorthin war nicht einfach wie bereits berichtet.

Nun war es heute Abend soweit, die erste Schulung für die IT-Mitarbeiter sollte beginnen. Nachdem ich die Erlebnisse von Alexander bezüglich Schulung in Tansania gelesen habe war ich auf alles gefasst!

Es fing schon gut an. Um vier Uhr sollte es los gehen. Als ich gegen drei Uhr vorbei schaute war der Raum abgeschlossen und niemand im Büro. Trotzt Info an den Schlüsselmeister am Tag zuvor. Aber solche Kleinigkeiten bringen mich schon lange nicht mehr aus der Ruhe ;-)

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Emma’s Graduation Party

25. November, 2009 von Boris

Emmaculate graduated as a stylist. She already has an apartment close to „Grand Stand“ in Limbe where she will introduce her business soon. She is a specialist of everything that has to do with beauty of the outer body. Such as hair, skin and nails. In my experience you have quite a huge market for those things here in Cameroon, so I wish Emma a very successful start!

To celebrate here graduation Emma invited to a party at her house. At first she was still very busy to make the hair of some of here friends. In Cameroon women change their hairstyle quite often, which makes it difficult for me to recognise some of them again sometimes :-)

Preparation for the evening

Mambo's final cut

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Bart ab

24. November, 2009 von Boris

Eine Warnung an alle die es nach mir versuchen wollen:

Wenn ihr in Kamerun zum Barbier geht nehmt um Himmels willen euren eigenen Rasierapparat mit!

Ansonsten werden ihr mit einer alten Kratzmaschine bis auf die blutigen Knochen rasiert. In einem Land mit einer AIDS-Quote von irgendwo zwischen 5 und 10 Prozent macht das keine Freude…

(Ok, er hat den Apparat immerhin vorher mit etwas Alkohol abgetupft.)

Zum Beispiel für Winter-Postkarten?

17. November, 2009 von Boris

Für den Fall das jemand in die Winterferien geht oder aus sonstigen Gründen mir gerne eine Postkarte schreiben würde… ich habe eine Adresse!

Ich nehme an, wenn man die Adresse von meinem Mitarbeiter-Ausweis benutzt ist die Chance da dass der Pöstler weiss wo er mich findet.

Mein Ausweis als Mitarbeiter der Kirche

Mein Ausweis als Mitarbeiter der Kirche

Fresspäckli, Geld und anderer Schabernack müsstet ihr aber selber vorbei bringen. Die Chance dass irgendetwas von Wert hier ankommt ist gemäss meinen Informationen sehr gering.

Also, Post bitte an:

Boris Däppen
Prespyterian Synod Office
P.O. Box 19
Buea
Republic of Cameroon

Ich freue mich, danke im Voraus! :-)

Little World Champions!

16. November, 2009 von Boris

I was attending the final of the youngsters world cup in soccer in a bar at Bongo-Square. Most cameroonians supported Nigeria despite they are their biggest enemy in football. But my friend Sam was seriously supporting us, as you can see on the photo :-)

Switzerland just got a goal

Switzerland just got a goal

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PCC wird 52

15. November, 2009 von Boris

Die Presbyterian Church in Cameroon, kurz PCC, feierte heute ihr 52 jähriges Bestehen. Damals wurde sie von der ehemaligen Basler Mission in die Selbständigkeit „entlassen“.

In allen Kirchen in Buea war deshalb heute ein spezieller Gottesdienst. Daniela und ich gingen in die Kirche des Church-Moderators, „Buea Station“.

Buea Station, die exklusivste Kirche

Buea Station, die exklusivste Kirche

Buea Station siehst schon fast wie eine Kirche in Europa aus. Sie ist aber ein Einzelfall. Die meisten Kirchen sehen von aussen für unsere Augen kaum wie Kirchen aus. Eher wie Lagerhäuser mit Wellblechdächern.

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Hündchen Sherpa

13. November, 2009 von Boris

Heute möchte ich eine kleine Anekdote zum Hündchen unserer Nachbarn zum besten geben. Schliesslich verfolgt mich das nun schon seit mehreren Tagen.

Also, seit ein paar Wochen haben unsere Nachbarn ein kleines Hündchen, er heisst Sherpa.

Das Hündchen Sherpa

Das Hündchen Sherpa

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Müsahm, zermürbend, deprimierend

11. November, 2009 von Boris

Nehmen wir einmal folgende „hypothetische“ Situation an:

Ich bin eine ausgebildete Fachkraft aus der ersten Welt und möchte gerne den nicht ausgebildeten „Nicht-Fachkräfte“ aus der dritten Welt die aber dennoch auf den Beruf arbeiten etwas von meinen Wissen und Know-How weitergeben.

Gespräche mit den Arbeitern haben mir gezeigt, dass das Interesse gross ist. Techniker sind Techniker, überall auf der Welt.
Die lernen gerne was.

Ich möchte also eine Sitzung mit dem Abteilungsleiter machen.

Tag X

Entwicklungshelfer: Hallo, ich würde gerne mit Ihnen über eine Möglichkeit zur Weiterbildung ihrer Angestellten sprechen.
Manager: Ja klar, super Idee. Da können wir uns mal zusammensetzen.

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Die verschleierte Freundin

4. November, 2009 von Boris

Ein junger Mann hat mir folgende Geschichte erzählt:

Da ich etwas studieren wollte womit man auch eine Arbeit findet ging ich nach Nigeria studieren. Diesen Studiengang gab es nur im Norden Nigerias, im Borno-State.

Ich hatte dort während meiner Studienzeit zwei Jahre lang eine Freundin. Sie war eine unglaublich tolle Frau.

In der Öffentlichkeit musste sie sich immer ganz verschleiern. Sie kam jeweils durch den Hintereingang in den Hof. Schnell huschte sie durch meine Zimmertür und ich verriegelte die Schlösser.

Erst in meinem Zimmer konnte sie ihr schwarzes Gewand abstreifen. Darunter trug sie immer umwerfend sexy Kleidung die schimmerte und leuchtete.

Während den ganzen zwei Jahren konnten wir uns immer nur so – in meinem Zimmer begegnen.

Nach den zwei Jahren wurde sie von ihrer Familie verheiratet. Sie war gar nicht glücklich darüber.

Der Borno-State ist einer der islamischen Bundesstaaten im Norden Nigerias die die Scharia ausgerufen haben.

Der junge Mann der mir diese Geschichte erzählt hat lebt nun wieder in Kamerun und hat einen guten Job.

Wer weiss wie die Männer hier über Frauen reden wird sich bewusst sein das die Aussage „Sie war gar nicht glücklich darüber“ für uns Europäer durchaus etwas verschärft werden könnte.

Die Geschichte ging mir einfach sehr nahe, da sie von ihm direkt erzähl so lebendig wirkte.

Ich wünsche euch noch viel Spass mit der Minarett-Initiative…

Am Meer

2. November, 2009 von Boris

Dieses Wochenende konnte ich endlich mal ans Meer. Das Wasser ist schön klar und warm :-) Der Sand am Strand ist schwarz, da das Gebiet vulkanisch aktiv ist.

Im warmen tropischen Meer

Ich im Waschgang für extra-weiss

Der Eintritt zum exklusiven Strand ist für kamerunische Normalos leider ziemlich teuer.

Die Küste gibt aber zum Glück genug her für alle, halt nicht so schön eingerichtet wie im Luxus-Ressort nahe Limbe.